Risen unter Linux

Hinweis: Das ganze hab ich bisher nur unter einem Fedora 20 System mit proprietären Nvidia Treiber getestet.

Einige kennen sicher das Spiel Risen des deutschen Entwicklerstudios Piranha Bytes – leider ist es (wie so oft) nicht für Linux erhältlich. Aber wozu gibts den Wine?

Leider läuft Risen nicht von beginn an Problemlos, hier also mal die Schritte welche bei mir zu einem gut laufenden Risen geführt haben.

Um die Wine Versionen besser verwalten zu können würde ich als aller erstes PlayOnLinux installieren. Ist von Distribution zu Distribution unterschiedlich sollte aber jeder hin bekommen.

Als nächstes braucht man eine andere Wine Version. Also  in PlayOnLinux auf Werkzeuge -> Wine-Versionen verwalten 1.5.13 auswählen und den Pfeil nach rechts anklicken. In dem jetzt erscheinenden Dialog einfach immer auf weiter.

Nun erst mal Risen installieren:

  • Oben in PlayOnLinux auf Installieren
  • Auf „Installiere ein Programm, das nicht aufgelistet ist“ klicken
  • 2 mal auf weiter
  • Einen Namen fürs Laufwerk eingeben (ich habe einfach „Risen“ genommen) und weiter
  • Hacken bei folgenden Optionen setzten: „Benutze eine andere Version von Wine“, „Installiere einige Bibliotheken“Bildschirmfoto von »2014-02-26 20:26:11«
  • Im nächsten Fenster die vorhin heruntergeladene 1.5.13 selektieren
  • Nun die Gewünschte System Version wählen (ich hab einfach mal 32 Bit genommen)
  • Nach kurzem warten kommt eine lange Liste gebraucht wird für Risen aber nur POL_Install_d3dx9
  • Späterstens jetzt die DVD einlegen und mithilfe des Durchsuchen Knopfes die Setup.exe auf letzterer auswählen
  • Die Risen installation ganz normal durchlaufen lassen (am besten nicht viel ändern)
  • Danach „Risen.exe“ als Shortcut festlegen

Nächster Schritt: Kopierschutz. Netterweiße gibt es inzwischen einen offiziellen (also mit Genehmigung des Publishers) Patch dagegen, um ihn zu installieren folgende Schritte erledigen:

  • Denn Patch auf der World of Risen herunterladen
  • Risen in der Liste von PlayOnLinux Auswählen -> rechts auf Konfigurieren -> Reiter Diverses -> Eine .exe-Datei im virtuellen Laufwerk ausführen
  • Zum runter geladenen Patch navigieren und die Installation normal durchlaufen lassen

So dass wars jetzt aber leider noch nicht, Risen lässt sich zwar starten und läuft auch aber es fehlen die Leerzeichen – also gibts noch was zu tun. Theoretisch muss erst ein wenig in Risen und dessen Schriften rumgebastelt werden (nachzulesen in der Winedatenbank). Aber ich war mal so frei und hab ein kleines Paket geschnürt.

  • Diese Datei* runter laden und entpacken
  • Die Datei gui2.p00 gehört nach ~/.PlayOnLinux/wineprefix/<Risen>/drive_c/Program Files/Deep Silver/Risen/data/common (<Risen> muss durch den vorhin festgelegten Laufwerksnamen ersetzt werden – bei mir „Risen“)
  • Die zweite Datei compiled_fonts.bin hingegen gehört unter ~/.PlayOnLinux/wineprefix/Risen/drive_c/users/<user>/Local Settings/Application Data/Risen/data/library (<user> entspricht dem Standard Benutzernamen. Falls Ordner nicht existieren einfach erstellen)

(* enthält nicht die Originalschrift sondern eine leicht abgeänderte Version von Averia)

Theoretisch wars das, als letztes hab ich nur noch die Verknüpfung Meine Dokumente unter ~/.PlayOnLinux/wineprefix/Risen/drive_c/users/<user>/ (<user> ist wieder der Nutzername) gelöscht und durch einen Ordner mit dem selben Namen ersetzt. Tut man das nicht landet im Home Verzeichnis ein Ordner mit Risen Speicherständen.

Wenn Risen jetzt läuft TOP. Wenn nicht bleibt leider nur ausprobieren, Wine hat die Eigenschaft auf unterschiedlichen System ganz andere Dinge zu tun.

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